Stärkung des Systemhausgeschäfts

Cancom will durch Übernahmen im deutschsprachigen Raum wachsen

Cancon-Zentrale in München
© Cancom

Cancom will nach dem Verkauf seiner Geschäftsaktivitäten in Irland und Großbritannien künftig durch Akquisitionen im deutschsprachigen Bereich wachsen. Konzernchef Hotter setzt dabei auch auf die Weiterentwicklung des Sytemhausgeschäfts.

Der IT-Dienstleister Cancom will in den kommenden Jahren dank Übernahmen im deutschsprachigen Bereich und der Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells deutlich wachsen. Mittelfristig sieht der Vorstand um Konzernchef Rudolf Hotter dadurch Potenzial, den Konzernumsatz im Jahr 2025 auf 2,5 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebidta) auf 275 Millionen Euro zu steigern, wie das Unternehmen in München anlässlich einer Kapitalmarktveranstaltung mitteilte.

Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte der Konzern rund 1,65 Milliarden Euro umgesetzt und ein operatives Ergebnis von 123 Millionen Euro erzielt. Für dieses Jahr hatte der Vorstand nach einem guten Lauf in den ersten neun Monaten bereits die Ziele erhöht, beide Kennziffern und der Rohertrag sollen "sehr deutlich steigen".

Konzernchef Hotter setzt bei seinen Plänen für die kommenden Jahre nach dem erfolgten Verkauf der Geschäftsaktivitäten in Irland und in Großbritannien (ICT CHANNEL berichtete) auf die Weiterentwicklung von Cancom als Sytemhaus. "Wir sehen großes Entwicklungspotenzial im aktuellen Marktumfeld von IT hin zu cloud-basierten hybriden Umgebungen", sagte er. Durch die Übernahmen wolle sich Cancom im Kerngeschäft stärken sowie die eigene Qualität weiter steigern etwa bei wichtigen Zukunftsthemen wie der Datenanalyse und Cloud-Services, ergänzte der Manager.

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