VMware stellt vSphere+ und vSAN+ vor

Cloud-Vorteile für lokale Workloads

5. Juli 2022, 11:19 Uhr | Anna Molder | Kommentar(e)
© VMware

VMwares neue Lösungen vSphere+ und vSAN+ sollen es Unternehmen ermöglichen, die Vorteile der Cloud ohne Unterbrechung ihrer Workloads oder Hosts für ihre bestehende lokale Infrastruktur zu nutzen.

Ein Anwenderunternehmen erhalte ein zentralisiertes Cloud-basiertes Infrastruktur-Management, integriertes Kubernetes, Zugang zu neuen Hybrid-Cloud-Services und ein flexibles Abonnementmodell.

Unternehmen jeder Größe sollen mit vSphere+ und vSAN+ neue Funktionen, Sicherheits- und Produkt-Updates in einem schnelleren Tempo erhalten und ihre Abläufe so vereinfachen können. Anwender können diese Vorteile nutzen, ohne Änderungen an ihren bestehenden Anwendungen oder ihrer Hardware vornehmen zu müssen, so das VMware-Versprechen.

In vielen Fällen sind die vSphere-Umgebungen der Anwender über verschiedene isolierte Standorte, Edge-Standorte und Clouds verteilt, was Betrieb und Wartung erschwert. vSphere+ und vSAN+ bieten laut VMware über die hauseigene Cloud Console ein einheitliches Infrastruktur-Management für diese verteilten Umgebungen.

Die Konsole umfasse globale Inventarisierung, Konfiguration, Warnmeldungen, Verwaltung und Sicherheitsstatus für lokale Implementierungen. Administratoren sollen bestimmte Betriebsaufgaben direkt von der Cloud Console aus durchführen können. Darüber hinaus profitiere die Anwenderschaft von einem vereinfachten Lifecycle-Management durch die Cloud-gestützte Automatisierung von Updates für lokale Infrastrukturkomponenten.

Entwicklerteams sind bestrebt, ihre Anwendungen und Infrastruktur zu modernisieren, um bessere Software schneller in die Produktion zu bringen. Mit einer einzigen Workload-Plattform für die Ausführung von VMs und Containern, die durch Kubernetes orchestriert sind, helfe vSphere+ dabei, die lokale Infrastruktur in eine unternehmensfähige Kubernetes-Plattform zu verwandeln.

Dazu gehöre die Umsetzung einer Multi-Cloud-IaaS-Erfahrung für Entwickler durch die Erweiterung der Funktionen von Tanzu Standard Runtime. Entwickler sollen damit Kubernetes in großem Umfang mit Konsistenz und Effizienz über On-Premises, öffentliche Clouds und den Edge ausführen und verwalten können. Die Einbindung von Tanzu Mission Control Essentials biete Anwenderunternehmen weltweite Transparenz über ihren gesamten Kubernetes-Einsatz und automatisiert Betriebsaufgaben.

Unternehmen benötigen zudem integrierte und erweiterte Cloud-Services, um ihren Sicherheitsstandard konsequent zu verbessern. Sie müssen sich schnell von Katastrophen und Standortausfällen erholen können und einen wirksamen Schutz vor Ransomware aufbauen. Mit vSphere+ und vSAN+ können Unternehmen ihre bestehenden Investitionen, einschließlich Toolsets und Fachwissen, weiter nutzen und gleichzeitig von den erweiterten Funktionen der VMware Cloud profitieren, so das Versprechen. Ein Vorteil seien Protection Workflows, die sich als Add-on-Cloud-Services direkt in die Betriebsumgebung integrieren lassen. Dazu gehört Cloud Disaster Recovery aus dem Hause VMware, ein On-Demand-Service für Ransomware und Disaster Recovery. Weitere Add-on-Cloud-Services seien derzeit in der Entwicklung und sollen in Zukunft bereitstehen, um Unternehmen einen optimierten Weg in die Cloud zu bieten, sobald eine Migration ansteht.

Mit vSphere+ und vSAN+ können Unternehmen ein abonnementbasiertes Nutzungsmodell für ihre On-Premises-Implementierungen einführen, so die weiteren Angaben. Beide Angebote sollen voraussichtlich Ende Juli 2022 erhältlich sein. Tanzu Mission Control Essentials ist eine Komponente von vSphere+ und ist voraussichtlich im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023 erhältlich.

Zuerst erschienen auf lanline.de.


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