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Technologie für die digitale Fabrik

Die vierte industrielle Revolution

05. September 2018, 10:25 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

IT-Riesen setzen auf IoT

Kein Wunder, dass vor allem die großen IT-Infrastrukturanbieter dieses Zukunftsthema für sich entdeckt haben. So hat Dell Technologies Ende des vergangenen Jahres eine IoT-Strategie präsentiert und dafür auch einen eigenen Geschäftsbereich eingerichtet. Der Konzern will in den nächsten drei Jahren eine Milliarde US-Dollar in die Forschung und Entwicklung von IoT-Lösungen investieren (CRN berichtete).

Der neue IoT-Geschäftsbereich unter Leitung von Ray O'Farrell, CTO bei VMware, befasst sich mit der Entwicklung von IoT-Produkten und -Services für die gesamte Unternehmensfamilie von Dell Technologies. Der IoT-Geschäftsbereich wird Technologien aus dem Ökosystem von Dell zu Komplettlösungen für Unternehmen zusammenstellen. So könnten beispielsweise in einer Fabrik Dells Industriecomputer sowie Dell-Server und Speicherlösungen eigesetzt werden. Dazu kann der Hersteller noch die passenden Security-Lösungen kombinieren, erläutert Dorian Gast, Head of Business Development IOT Germany, Israel, UAE, Dell EMC. Der Kunde hat dann idealerweise nur einen Ansprechpartner bei Dell, das kann ein Mitarbeiter in der IoT Unit sein, aber auch ein Accountmanager, der den IoT-Spezialisten hinzuzieht.

Der Vorteil ist, dass Dell nahezu alles aus einer Hand bieten kann – mit Ausnahme der Sensoren und der Software für die Analyse. Die komme meist von den ISV-Partnern, die zusammen mit dem Systemintegrator die IoT-Lösung dann beim Kunden implementieren. IoT sei vor allem Partnergeschäft, meint Gast. Viele Dell-Partner seien hier auch schon ziemlich weit, speziell Systemintegratoren und ISVs. Klassische Infrastrukturpartner befänden sich gerade in einer Übergangsphase von Datacenter-Lösungen hin zu IoT. »Vor zwei Jahren hat sich da noch nichts getan. Aber jetzt ist das Interesse dafür sehr groß«, berichtet der Manager. Viele würden das Thema auch aufgreifen, aber natürlich könnten Systemhäuser nicht einfach zehn Mitarbeiter für IoT-Projekte abstellen. Sie müssten sich aber damit auseinandersetzen. Denn auch das klassische Infrastruktur- und Clientgeschäft wandle sich dadurch.

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1. Die vierte industrielle Revolution
2. IT-Riesen setzen auf IoT
3. Fujitsus digitale Fabrik
4. Industrie 4.0 macht neue Geschäftsmodelle möglich
5. IoT-Sicherheit auf Umwegen
6. Best Practices aus der IT
7. Channel als Moderator

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