Zukauf in der Distribution

Icos übernimmt Brainworks

29. April 2022, 13:20 Uhr | Stefan Adelmann | Kommentar(e)
Brainworks
Derk Steffens, CEO von Brainworks
© Brainworks

Der italienische VAD Icos kauft die Münchner Brainworks und stärkt somit seine Präsenz im deutschen Markt. Die beiden Distributoren wollen jetzt gemeinsam auf Wachstumkurs gehen.

Der Value-Added-Distributor Icos kauft Brainworks. Die Übernahme soll es den Münchnern erlauben, die eigene Vertriebs-, Marketing- und Supportunterstützung weiter auszubauen. Für die Kunden von Brainworks ändert sich laut Angaben des Unternehmens aber nichts. Stattdessen verweist Brainworks auf ein breiteres Lösungs- und Leistungsportfolio sowie eine erweiterte Expertise unter anderem durch internationale Kooperationen.

„Wir freuen uns, der Icos-Organisation beizutreten, die es uns ermöglichen wird, ein breiteres und spezialisierteres Angebot im Sicherheits- und Unternehmenssoftwaremarkt zu entwickeln, unsere Fähigkeiten zu stärken und unsere Erfahrung und unsere Expertise in der DACH-Region auszubauen, um die Internationalisierung der Gruppe, zu der Icos S.p.A. gehört, zu unterstützen", erklärt Derk Steffens, CEO von Brainworks.

Brainworks wurde 1989 in München gegründet und konzentriert sich als VAD vor allem auf die Themenbereiche Software, Netzwerk und Sicherheit im KMU- sowie im Enterprise-Segment. Der Distributor verfügt aktuell laut eigenen Angaben über einen Kundenstamm aus 2.000 Partnern in der DACH-Region und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von zehn Millionen Euro. Icos wiederum ist seit über 35 Jahren im italienischen Markt als VAD aktiv und bietet Produkte und Lösungen für Rechenzentren, Clou-Strukturen und IT-Security. „Der Zusammenschluss unserer deutschen Tochtergesellschaft mit Brainworks Computer-Technologie stärkt den 2021 eingeschlagenen Weg der Internationalisierung und erweitert unsere Marktabdeckung in der DACH-Region sowie unser Portfolio in den Bereichen strategische Software und Sicherheit für den Unternehmenssektor", so Federico Marini, CEO von Icos. Der Kauf werde es ermöglichen, die „Kapazitäten zur Erschließung der deutschsprachigen Märkte“ deutlich zu erhöhen.

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