Virtuelle und physikalische Ressourcen gemeinsam verwalten

Insight Dynamics-VSE von HP hat alle Server im Griff

19. März 2008, 11:08 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)
Das BladeSystem c3000 von Hewlett-Packard wird von Insight-DynamicsVSE verwaltet.

Mit »Insight Dynamics-VSE« bringt Hewlett-Packard eine Software, um physikalische und virtuelle Server zu administrieren. Auf einem Bildschirm sieht der Administrator alle Ressourcen.

Die Lösung richtet sich an Unternehmen, die komplexe Infrastrukturprojekte durchführen wollen. Weiter soll die Software helfen, die IT-Ressourcen besser auszulasten und den Energieverbrauch zu verringern. Den Ressourcen lassen sich Prioritäten entsprechend den Geschäftsprozessen zuordnen. Auch für Betriebe, die große Server-Pools konsolidieren wollen, ist Insight-Dynamics-VSE von Hewlett-Packard interessant.

Ein Tool der Software hilft bei Kapazitätsplanung auf der Basis der »Smart Solver«-Technologie. Auf der Basis historischer Daten erfolgt die Analyse der Serverkapazitäten und des Energieverbrauchs.

Insight-Dynamics-VSE bildet alle physikalischen und virtuellen Ressourcen auf einer zentralen Übersicht ab. Zu diesen gehört auch der Hypervisor von Vmware. Hinzukommen sollen auch der »HyperV« von Microsoft und »XenServer« von Citrix. Eine Drill-down-Funktion zeigt dann weitere Details der Komponente.

Ein Fünf-Sterne-Bewertungssystem hilft, die passenden Systemressourcen zu finden. Administratoren können den Energieverbrauch der Server untersuchen. Auf dieser Basis lassen sich verschiedene Szenerien darstellen, um die mit dem niedrigsten Verbrauch zu finden.

Die Software verwendet HPs »Virtual Server Environment«, »Insight Control« und »Virtual Connect«. Sie kommt im zweiten Quartal 2008 für das »BladeSystem«. Etwas später sollen die »ProLiant-« und »Integrity«-Server folgen. HP Services bietet zur Software entsprechende Dienstleistungen an.


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