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Systemmanagement wird komfortabler

Microsoft unterstützt mit System Center 2012 heterogene Virtualisierung

07. Februar 2012, 10:18 Uhr   |  Werner Fritsch | Kommentar(e)

Microsoft unterstützt mit System Center 2012 heterogene Virtualisierung

Brad Anderson, Corporate Vice President Management and Security Division, Microsoft

Mit Microsofts neuer Version der Systemmanagement-Software System Center sollen die Unternehmen private Clouds mit Virtualisierungssoftware verschiedener Hersteller effizienter verwalten können.

Microsoft hat den Release Candidate, also die abschließende Testfassung, der Version 2012 des Systemmanagementprodukts »System Center« freigegeben. Die neue Version kann nicht nur Gastsysteme, die mit Microsofts eigener Virtualisierungssoftware Hyper-V laufen, kontrollieren, sondern auch solche, die sich auf die konkurrierenden Hypervisoren vSphere von VMware oder XenServer von Citrix stützen. Die Anwenderunternehmen sollen dadurch mit heterogenen Umgebungen besser zurecht kommen und Private Clouds effizienter aufbauen und verwalten können. »Das Rechenzentrum ist wie der Wilde Westen: Es gibt keine Standards und keine Konsistenz«, erläutert Brad Anderson, Corporate Vice President Management and Security Division bei Microsoft, diese Entscheidung.

Neu hinzu kommen die Module App Controller (für Cloud-Infrastrukturen) und Orchestrator (zur Prozessautomatisierung). Mit dem App Controller können Administratoren .Net-Anwendungen per Drag'n'Drop von einer Betriebssystemumgebung in eine andere verlagern. So kann zum Beispiel ein Update des Betriebssystems unabhängig von der Anwendungssoftware aufgespielt werden. Eingeflossen ist Technologie des 2010 übernommenen Start-up-Unternehmens Avicode, mit dem problematische Applikationen analysiert werden können.

Der Orchestrator nutzt Technologie des 2009 übernommenen Herstellers Opalis. Damit lassen sich Dienste erstellen und überwachen und per Drag'n'Drop Workflows organisieren, die sich auf Module des Pakets System Center oder auf Software anderer Anbieter beziehen.

Außerdem können Administratoren künftig Service Offerings einrichten, sodass Endanwender in einem gegebenen Rahmen selbst Hand anlegen und Kapazitäten belegen und wieder freigeben können. Dabei können die Administratoren aus der IT-Abteilung die Rechte für die Mitarbeiter in den Fachbereichen granular und im Einklang mit Compliance-Richtlinien vergeben.

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2. Einfachere Lizenzierung

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