Internet-Browser

Microsofts »Internet Explorer« macht Boden gut

12. September 2007, 5:02 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)

Anfang November vergangenen Jahres knackte der Open-Source-Browser »Firefox« die 300-Millionen-Grenze, was die Zahl der Downloads betrifft. Im Januar allerdings verlor die Software Marktanteile an den »Internet Explorer« und Apples »Safari«.

Die Unterschiede sind nicht gravierend, aber immerhin konnte Microsofts »Internet Explorer« den Abwärtstrend stoppen. Im Januar nutzten nach Angaben der Web-Analyse-Firma One Stat 85,81 Prozent aller Internet-User Microsofts Browser. Im November 2006 waren es noch 85,24 Prozent.

Dagegen musste der bisherige Überflieger Firefox Feder lassen. Sein Marktanteil sank weltweit von 12,15 Prozent auf 11,69 Prozent. Eine marginale Verbesserung verzeichnete im Januar Apples Safari mit einem Plus von 0,03 Prozent auf 1,64 Prozent.

Die Bundesrepublik ist und bleibt neben Australien das die stärkste Bastion von Firefox. Im Januar nutzten 25,66 Prozent der Internet-User hier zu Lande die Open-Source-Software. In Australien waren es sogar 26,68 Prozent.

Mit 2,10 Prozent erfreut sich in Deutschland auch der norwegische Browser »Opera« relativ großer Beliebtheit (weltweit: 0,58 Prozent), noch vor Safari (1,22 Prozent) und Netscape (0,24 Prozent).

Man darf gespannt sein, ob sich der Trend in Richtung Internet Explorer fortsetzt. Microsoft profitierte in den vergangenen Wochen vor allem davon, dass IE 7 endlich vergleichbare Funktionen bietet wie Firefox, etwa Tabbed-Browsing.

www.onestat.com


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