Erweiterte Zusammenarbeit

Neue Funktionen für Datenräume von Atos und VMware

6. Mai 2022, 10:45 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
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Im Zuge einer erweiterten Partnerschaft wollen Atos und VMware eine Reihe integrierter Funktionen bereitstellen. Diese beziehen sich auf eine beschleunigte Entwicklung von Datenräumen.

Mit der Zusammenarbeit sollen laut Unternehmensangaben die Multi-Cloud- und App-Modernisierungs-Fähigkeiten von VMware mit der Atos-Cloud sowie deren Cybersecurity-Expertise und Technologieintegration kombiniert werden. 

„Mit den neuen Funktionen für Datenräume erhalten Unternehmen Zugang zu einer praktikablen und schnellen Möglichkeit, ihre Daten sicherer zu teilen, zu verwalten und daraus einen finanziellen Nutzen zu ziehen“, Armim Müller, VMware CEMEA. „Die Welt von heute ist Multi-Cloud. Die an den Prinzipien von Gaia-X ausgerichtete Suite soll die Interoperabilität, Sicherheit und Möglichkeit zur Reversibilität bieten, die europäische Unternehmen und Organisationen benötigen, um aus Daten echten Mehrwert zu schaffen und ihre digitalen Ambitionen schneller voranzutreiben.“

Die neuen Funktionen sind unter anderem folgende:

  • VMware Tanzu Data Services, die eine rasche, skalierbare Entwicklung und Bereitstellung moderner Anwendungen im Data Space über Teams und Clouds hinweg ermöglichen sollen. Zudem verändern sie laut Unternehmensangaben die Art und Weise, wie Unternehmen Anwendungen auf Kubernetes erstellen, ausführen und verwalten.
  • VMware Cloud Foundation verbindet Data Spaces mit der Cloud-Infrastruktur, einschließlich der Plattform für die Datenspeicherung, und ermöglicht die Nutzung bereits vorhandener Daten.
  • Atos Edge und Bare Metal-as-a-Service Capabilities sollen Einsatzszenarien vereinfachen und das Edge-zu-Cloud-Kontinuum ermöglichen.
  • Atos Cyber Security Produkte und Services gewährleisten die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Daten.

Die Daten würden in einem gemeinsamen Pool gehostet, das solle die Kompatibilität der Architektur zwischen den Cloud-Anbietern gewährleisten; dadurch sollen Unternehmen die Möglichkeit haben, ihre Daten bei jedem der teilnehmenden Cloud-Anbieter zu platzieren, um die von ihnen angebotenen Dienste in vollem Umfang zu nutzen. Gleichzeitig soll die Möglichkeit bestehen bleiben, Anwendungen zu verschieben oder Daten auf Plattformen anderer Cloud-Anbieter zu übertragen.

„Mit den neuen Funktionen geben wir unseren Kunden die Werkzeuge an die Hand, um nicht nur aus ihren eigenen, sondern auch aus gemeinsam genutzten Daten mit Partnern und Kollegen einen echten Mehrwert zu ziehen. Unternehmen können vorhandene Daten in neue Services umwandeln, die beispielsweise Landwirten helfen, das Wetter besser vorherzusagen, oder Gesundheitsorganisationen dabei unterstützen, die Lebensbedingungen für ältere Menschen zu verbessern“, so Frédéric Malicki, CTO von Atos Südeuropa.

Zuerst erschienen auf funkschau.de.


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