Einstellungsboom bei IT-Berater Materna

Noch einmal 500 neue Stellen

9. Februar 2022, 10:11 Uhr | Martin Fryba
Materna
© Materna

Bereits letztes Jahr hat Materna an jedem Arbeitstag zwei neue Mitarbeiter eingestellt. Das soll 2022 sogar noch getoppt werden und die nächsten Jahr so weitergehen. Von Fachkräftemangel keine Spur. Wie macht Materna das?

Die Bilanz von Materna will gar nicht so recht passen zur Klage, dass Personalsorgen das größte Geschäftshemmnis für IT-Unternehmen seien. Der vom Bitkom ermittelte Indikator für den Fachkräftemangel hat in der Digitalbranche einen neuen Höchststand erreicht: Mit 47,3 Zählern stieg er zuletzt nochmal um zwei Punkte – so hoch wie noch nie.

Das IT-Beratungsunternehmen aus Dortmund und zahlreichen Niederlassungen hierzulande jedenfalls leidet nicht unter Mitarbeiterzulauf. Im Gegenteil. Gerade feiert Materna den 3.000 Mitarbeiter. 2021 sind 470 neue Angestellte hinzugekommen, allein 100 im Oktober und das auch noch unter den Rahmenbedingungen von Homeoffice. Über 90 Prozent der Materna-Mitarbeiter arbeiten bereits das zweite Jahr von zuhause aus.

Das Tempo der Neueinstellungen will CEO Martin Wibbe nicht etwa halten. Er will es sogar noch beschleunigen. Dieses Jahr sind 500 neue Stellen zu besetzen auf dann 3.500 Mitarbeiter. „Wir investieren massiv in den Mitarbeiteraufbau und die -weiterentwicklung und wollen bis 2025 auf 5.000 Mitarbeitende wachsen“, sagt er.

Über 50 Prozent der Neueinstellungen verteilen sich auf Standorte wie Berlin, Köln und München. „Nur rund 50 Prozent der neuen Kolleg:innen stellen wir am Stammsitz in Dortmund ein. Wir arbeiten intensiv daran, gleichmäßig in allen Standorten zu wachsen und können damit außerdem sehr flexibel auf die Wahl des Wunscharbeitsortes der Bewerber:innen reagieren“, sagt Personalleiter Martin Brochhaus.

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