Virtualisierung

Oracle und Microsoft machen Vmware Konkurrenz

13. November 2007, 14:09 Uhr | Bernd Reder
Die Management-Konsole von Oracle VM

Der Software-Riese Oracle hat auf seiner Hauskonferenz Openworld eine Virtualisierungssoftware vorgestellt. Dem Anbieter zufolge ist die Lösung um das Dreifache effizienter als verfügbare Produkte anderer Hersteller.

Oracle bringt eine Server-Virtualisierungs-Software auf den Markt. Der Datenbankriese stellte die Lösung auf seiner Hauskonferenz »Oracle Openworld« in San Francisco vor.

Das Produkt »Oracle VM« unterstützt nicht nur Anwendungen des Anbieters, sondern auch Applikationen anderer Hersteller. Nach Angaben von Oracle bietet die Software eine skalierbare, kostengünstige Server-Virtualisierung, die »um das Dreifache effizienter ist als verfügbare Produkte anderer Hersteller«.

Tatsächlich steht die Software, die auf dem Open-Source-Hypervisor Xen basiert, zum kostenlosen Download bereit. Kosten entstehen lediglich für den Support.

Oracle-Produkte unterstützen VM

Kernprodukte wie die Datenbank »11g«, die »Fusion Middleware« und die »Applications« sind für den Einsatz mit »Oracle VM« zertifiziert. Die weltweite Service-Organisation von Oracle bietet Kunden einen zentralen Support für ihre virtualisierten Umgebungen an, der sich auch auf das Linux-Betriebssystem erstreckt.

Mit Hilfe von »Oracle VM« können Anwender auf Basis ihrer x86-Systeme virtuelle Server-Pools erstellen. Die integrierte Management-Konsole, die sich mit dem Browser bedienen lässt, unterstützt die Verwaltung der virtuellen Infrastruktur.

Technische Details

Noch ein Blick auf technische Details von Oracle VM: Die Installation von CD-ROM dauert laut Oracle nur eine Minute. Vorkonfigurierte Virtual-Machine-Images mit der Datenbank-Software und Oracles Enterprise Linux sollen den Installationsprozess beschleunigen.

Sowohl Linux als auch Windows werden als Gastbetriebssysteme unterstützt. Auch die Live-Migration zwischen Server-Systemen ist möglich.

Das Aufsetzen von virtuellen Maschinen ist laut Oracle ein Kinderspiel: Selbst technisch weniger Versierte sollen es mittels einer Web-Oberfläche bewerkstelligen können.

Oracle VM unterstützt die folgenden Gastbetriebssysteme: neben Oracle Enterprise Linux 4 und 5 auch die Redhat Enterprise Linux 3, 4 und 5. Hinzu kommen aus dem Windows-Lager Windows 2003, Server 2003 und XP.


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  2. Verfügbarkeit und Preis

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