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Orientierung im Cloud-Nebel: Experton mit Benchmark

25. Januar 2010, 14:19 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Orientierung im Cloud-Nebel: Experton mit Benchmark

Mit dem »Cloud Vendor Benchmark 2010« will Experton Unternehmen Orientierung im Dschungel von Cloud-Computing-Angeboten bieten.

Nahezu alles und jedes versehen Marketing-Leute derzeit mit dem Begriff »Cloud«-Lösung. Mit dem »Cloud Vendor Benchmark 2010« will Experton Orientierung geben und bewertet verschiedene Angebote.

»Cloud Computing« ist aktuell das Hype-Wort schlechthin. Jeder Anbieter will auf diesen Zug aufspringen und preist, wenn es irgendwie geht, seine Lösungen als Cloud-Angebote an. Das wirft aber Probleme auf: »Vieles, was derzeit auf dem Markt unter dem Label Cloud gehandelt wird, darf man getrost als Mogelpackung bezeichnen«, bewertet Steve Janata, Senior-Advisor bei der Experton Group, die Angelegenheit. Das Analystenhaus hat mit dem »Cloud Vendor Benchmark 2010« eine Bewertung von Angeboten im deutschsprachigen Raum erstellt. Derzeit gibt es vor allem Software-as-a-Service als Cloud-Lösung. Andere Angebote für Infrastructure-as-a-Service oder Plattform-as-a-Service sind rar. Untersucht hat Experton unter anderem die Lösungen von Amazon, Google, IBM, Microsoft oder T-Systems.

Nicht einfacher wird die Auswahl des passenden Anbieters dadurch, dass Hardware-Hersteller, Software-Unternehmen und Firmen für Internet sowie Telekommunikation miteinander konkurrieren. Unternehmen mit Angeboten in Deutschland haben nur in wenigen Fällen auch eine Dokumentation der relevanten Teile in Deutsch. Weiter richten sich die Nutzungsbedingungen meist an den angloamerikanischen Raum. Die Preise gibt es selten in Euro.

Das umfangreichste Angebot hat für Experton derzeit Microsoft. Dem gegenüber ist das Angebot von T-Systems nicht so umfangreich. IBM bietet ihre Infrastructure-as-a-Service über eine Partnerschaft mit Amazon indirekt an.

T-Systems besitzt dagegen ein an verschiedene Länder ausgerichtetes Angebot, auch mit Support und Datenspeicherung in Deutschland. Amazon spricht dagegen zuerst US- und Internet-Anwender an. Eine Auswahl des Rechenzentrums ist bei Microsoft nicht möglich. Bei Amazon geht dies mittlerweile. Den gesamten Benchmark will Experton Ende März veröffentlichen.

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