Digital Employee Experience

Positive IT-Erfahrung hat Priorität

18. Mai 2022, 21:31 Uhr | Wilhelm Greiner | Kommentar(e)
Zufriedene Mitarbeiter
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Die Pandemie hat vielen Unternehmen gezeigt, dass sie durch den digitalen Wandel nicht nur bei der Nutzerfahrung ihrer Kunden Nachholbedarf haben, sondern auch die eigenen Mitarbeiter entsprechend abholen sollten.

Eine Forrester-Umfrage im Auftrag von VMware ergab, dass die Digital Employee Experience (DEX, also die Art und Weise, wie Beschäftigte ihren digitalen Arbeitsplatz wahrnehmen) ein wichtiger Baustein ist, um Beschäftigte im hybriden Arbeitsalltag zu unterstützen. Um die Mitarbeitererfahrung auf hohem Niveau zu halten, benötigt eine Hybrid-Work-Umgebung laut VMware Funktionen für die Bereitstellung, Messung, Analyse und Problembehebung.

Forrester befragte im Februar und März laut VMware-Angaben 537 Entscheidungsträger „auf Direktorenebene oder höher“ per Online-Umfrage. Dabei erklärten 75 Prozent der Befragten, Digital Employee Experience seit Beginn der Pandemie als hohe oder gar oberste Priorität eingestuft zu haben. 80 Prozent der Befragten gaben an, mittels DEX-Maßnahmen die Produktivität ihrer Beschäftigten steigern zu wollen. 75 Prozent hoffen, dass eine DEX-Lösung die allgemeine Mitarbeiterzufriedenheit verbessert und die Bindung an das Unternehmen fördert.

Die Investitionen in diesen Bereich nehmen zu: Zwar erklärte nur eine Minderheit von 25 Prozent der Befragten, bereits eine umfassende DEX-Strategie zu haben; doch fast 60 Prozent gaben an, derlei innerhalb der nächsten 24 Monate implementieren zu wollen.

Für die Umsetzung nutzen zwei Drittel der Befragten drei oder mehr Anbieter. Auf mehrere Anbieter zu setzen, könne die DEX-Integration jedoch komplizierter machen, warnt VMware, da dies Ursachenanalysen ebenso erschwere wie die Bewertung der Rendite. Eine „nahtlose Employee Experience“ erfordere einen ganzheitlichen Ansatz.

Hier verweist VMware auf sein hauseigenes Angebot Anywhere Workspace. Dieses biete als Unified Workspace (geräteübergreifend einheitliche Arbeitsumgebung) mit Single Sign-on einen „One-Stop Shop“ für Beschäftigte, um auf Apps zuzugreifen, ohne sich Passwörter merken zu müssen. Zudem umfasse der digitale Arbeitsplatz Ressourcen, Kommunikationsmöglichkeiten und Workflows, die es ermöglichen, schnell auf Geschäftsprozesse zu reagieren.

Die Software liefere einen DEX-Score, der die Interaktionen der Beschäftigten mit dem digitalen Arbeitsbereich (Mobil- oder Desktop-Gerät, Apps, Betriebssystem, Netzwerk usw.) sowie die Mitarbeiterstimmung erfasse. Die Überwachung der Employee Experience erfolge per Dashboards. Der Einsatz von ML-Modellen (maschinelles Lernen) ermögliche es dabei, Anomalien zu erkennen und kritische Werte aufzudecken.

Die Belegschaft wiederum erhalte per Self-Service Zugriff auf häufig gestellte Fragen und Unternehmensressourcen. Das IT-Team könne Probleme beheben, bevor sie sich auf die Produktivität der Beschäftigten auswirken, oder eine Sitzung zur Remote-Bildschirmfreigabe starten, wenn eine Interaktion erforderlich ist.

Die Lösung unterstütze Unternehmens- ebenso wie Privatgeräte (BYOD) auf einer einzigen Plattform. Dies sorge für eine konsistente Bedienung auf Mobilgeräten und Desktops, unabhängig davon, ob es sich um zentral verwaltete Geräte handelt oder nicht.


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