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Red Hat integriert Server- und Desktop-Virtualisierung

25. Juni 2010, 16:17 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Red Hat integriert Server- und Desktop-Virtualisierung

Version 2.2 von Enterprise Virtualization 2.2 hat Red Hat freigegeben. Mit der Lösung lassen sich Server-Systeme und Desktop-Rechner virtualisieren. Bei Version 2.1 waren es »nur« Server.

Um ein »Update« handelt es sich laut Red Hat bei Red Hat Enterprise Virtualization 2.2. Es folgt auf die Ausgabe 2.1 der Lösung, der Hersteller im November vergangenen Jahres vorstellte. Allerdings bringt die neue Version erhebliche Erweiterungen mit sich.

Der Unterschied zwischen beiden Ausgaben der Software besteht darin, dass Enterprise Virtualization 2.1 nur das Virtualisieren von Servern erlaubt. Das kann Enterprise Virtualization 2.2 auch, und zwar unter Microsoft Windows und Linux.

Zusätzlich ermöglicht es die Lösung, Hosted-Virtual-Desktop-Konfigurationen (HVD) aufzubauen. Das Paket bietet einen Web-basierten Connection-Broker, mit dem die Endnutzer Zugang zu ihren gehosteten virtuellen Desktops erhalten.

Multimedia dank Spice

Für den Multimedia-Support ist die Open-Source-Remote-Rendering-Technologie »Spice« zuständig. Spice erlaubt es, mehrere Monitore parallel einzusetzen. Außerdem unterstützt es Videos in HD-Qualität sowie bidirektionales Audio und Video für Videokonferenzen.

Weitere Funktionen, die Virtualization 2.2 bietet:

  • Templating,
  • Thin Provisioning und
  • Desktop-Pooling.

Mit der Software lassen sich Desktop unter Microsoft Windows XP, Windows 7 und Red Hat Enterprise Linux Desktop virtualisieren. Unterstützt werden Gast-Systeme mit bis zu 16 virtuellen CPUs und 256 GByte Speicher pro virtueller Maschine.

Für das »Hin- und Herschieben« von Virtual Machines, die mithilfe unterschiedlicher Lösungen wie Vmware und Xen erzeugt wurden, hat Red Hat einige Reihe von Tools beigelegt. So lassen sich Vmware- und Xen-VMs mit einem V2V-Werkzeug automatisch in das Red-Hat-Virtualisierungsformat umwandeln.

Um das Verlagern von Images virtueller Maschinen zwischen verschiedenen Umgebungen einfacher zu machen, können solche Images und Templates mit dem Open-Virtualization-Format (OVF) im- und exportiert werden.

Red Hat Enterprise Virtualization 2.2 ist ab sofort verfügbar. Weitere Informationen dazu auf sind auf dieser Web-Seite der Firma zu finden.

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