RMM-Anbieter und seine Distis

Riverbird senkt Hürden für MSP-Einsteiger

20. September 2022, 13:06 Uhr | Martin Fryba | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Pay-as-Use für MSP-Einsteiger

Api und Fokus MSP ergänzen sich
An Kunden mangelt es nicht, erst recht nicht, seit Riverbird mit Fokus MSP und Api zwei Distributoren als Multiplikatoren und aktiven Sales eingeschaltet hat. Stefan Steuer, Mitgründer und Geschäftsführer bei Fokus MSP, ist im Club einer von drei Gruppenexperten, sozusagen der outgesourcte Maat auf dem Riverbird-Boot, der nicht nur mit technischer Expertise aushilft, sondern Partnern mit MSP-Consulting  zur Seite steht. Der Beratungsbedarf sei definitiv da, „wir haben mindestens zwei Anfragen pro Woche“. Für das Onboarding von A-Z veranschlagt der VAD-Chef acht Stunden, rund 500 Euro zahlen MSP-Einsteiger. Für RMM-Umsteiger gibt es bei Fokus MSP einen speziellen Umzugsassistenten.

Steuer, der ja unter Acmeo (heute Infinigte) den Umbruch hin zu Managed Services viele Jahre lang selbst als VAD-Experte begleitet hatte, tut jetzt im Prinzip nichts anderes. „Ich habe dennoch nicht erwartet, dass wir so viele Systemhäuser auf ihrem MSP-Weg unterstützen können“, zeigt auch er sich vom noch unerschlossenen Potential hierzulande überrascht.

Neues RMM Starter-Modell bei Riverbird
Dass seine Fokus MSP beim Hersteller Riverbird nun mit Api einen Konkurrenten erhält (ICT CHANNEL berichtete), nimmt er gelassen. Man begegne sich im Markt eigentlich nicht, sagt er. Gesunder Wettbewerb dürfte nicht schaden, denkt sich Eiermann, und schiebt eine Begründung hinterher, die auch Steuers Beobachtung stützt. „Api und auch COS kommen mit Systemhäusern zu Riverbird, die wir gar nicht gekannt hatten“.

MSP-Einsteiger scheint es auch Mitten im Boom der IT-Services- und Cloud-Nachfrage noch reichlich zu geben. Riverbird hat für sie nun ein besonderes Angebot konfiguriert, sozusagen ein Light-Paket der abgespeckten Riversuite. Mit 1,99 Euro pro Client steigen Partner in das Monitoring ein, das Pay-per-Use geht bis 1.500 Euro jährlich, ab da greift die Riversuite-Flatrate für eine unbegrenzte Zahl von zu überwachenden Clients.

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