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Fünf Fehler vermeiden

So wird die mobile BI-Nutzung nicht zur Stolperfalle

25. Januar 2012, 15:42 Uhr   |  Elke von Rekowski | Kommentar(e)

So wird die mobile BI-Nutzung nicht zur Stolperfalle

Immer mehr Anwender wollen mobil auf BI-Applikationen zugreifen (Foto: auremar - Fotolia.com).

Immer mehr Anwender arbeiten mobil. Das hat auch Auswirkungen auf Business Intelligence (BI) Software. In den kommenden zwei Jahren werden laut einer Studie von Howard Dresner bis zu 80 Prozent der Anwender ausschließlich mobil auf ihre BI-Applikationen zugreifen. Das kann gefährlich für Unternehmen werden.

Da der Wunsch nach mobiler BI wächst, stürzen sich viele Unternehmen in entsprechende Projekte, oft ohne vorher eine klare Strategie definiert oder systematisch Anwenderwünsche erfasst zu haben. Das führt zu geringer Nutzerakzeptanz und kann sogar für das komplette Scheitern von Projekten sorgen, warnt jetzt Arcplan. Das Unternehmen hat die fünf typischen Fallen aufgelistet, vor denen sich Unternehmen hüten sollten:

1) Die Funktions-Falle

Wenn Anwender zum ersten Mal mit mobilen Business Intelligence-Lösungen arbeiten, erwarten sie oft die gleichen Funktionen, wie sie diese vom Laptop oder PC kennen. Leider bietet mobile BI derzeit noch keine Funktionen wie „Drag & Drop” und so kommt es zu völlig anderen Nutzererfahrungen. Um dem Rechnung zu tragen, sollten mobile BI-Anwendungen eine gerätespezifische Bedienung unterstützen, die etwa ein Zoom-In und Zoom-Out erlauben sowie großzügige Schaltflächen und einfache Navigation anbieten, um so anwenderfreundlich wie möglich zu sein. Wichtig: Unternehmen sollten Anwender die Funktionen zeigen, die mobil zur Verfügung stehen, um einen sanften Übergang von stationärer zu mobiler BI zu gewährleisten.

2) Die Design-Falle

Die Auflösung mobiler Endgeräte macht regelmäßig ein Re-Design von BI-Anwendungen notwendig – nicht immer ein vollständiges Neu-Design bestehender Anwendungen, aber zumindest eine Anpassung von Schriftgrößen, Grafiken und Schaltflächen, um kleineren Bildschirmen zu genügen. Zudem muss eine Smartphone-App andere Anforderungen erfüllen als eine Tablet-Anwendung. Während ein 9-Zoll Tablet-PC ein vollständiges Dashboard abbilden kann, sollte sich eine BI-App auf dem Smartphone auf eine Liste von Berichten beschränken, die auf individuelle Grafiken verweisen.

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2. Sicherheit, Zielgruppen und Anwendungen

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