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Software-Lizenzmanagement: Nach der Pflicht kommt die Kür

03. Mai 2013, 12:28 Uhr   |  Karl-Peter Lenhard | Kommentar(e)

Software-Lizenzmanagement: Nach der Pflicht kommt die Kür

Alexander Barion, Senior Consultant Business Process Enablement bei Computacenter (Bild: Computacenter)

Software-Lizenzen machen etwa 30 Prozent der IT-Kosten aus. Grund genug, um die Lizenzverwaltung spürbar zu optimieren.

Beim Software-Lizenzmanagement kommen oftmals Tools zum Einsatz, die den aktuellen Status messen und einen Überblick über vorhandene Lizenzen geben. Das nutzen die meisten Unternehmen, um durch Transparenz und Dokumentation sowohl eine Über- als auch eine Unterlizenzierung zu verhindern. Diese effektive Verwaltung ist absolute Pflicht, schließlich machen Software-Lizenzen etwa 30 Prozent der gesamten IT-Kosten aus. Soweit so gut. Es geht aber noch besser. Dazu ist ein Blick über den Tellerrand nötig. Denn wirklich effizient kann die Lizenzverwaltung erst dann betrieben werden, wenn sie im Kontext der gesamten IT-Infrastruktur und der Anwendungsarchitektur betrachtet wird. Software-Lizenzmanagement darf also nicht separat betrieben werden. Wer den Lizenzbedarf frühzeitig – am besten schon vor dem Hardware-Kauf – in die Infrastrukturplanung einbindet, kann die Lizenzkosten spürbar optimieren. Aber auch hinsichtlich der Anwendungsarchitektur gilt es, Kostenfallen zu vermeiden. Unternehmen sollten im Vorfeld prüfen, welche Features sie zusätzlich zur Basis-Software wirklich benötigen – so lässt sich bares Geld sparen. Eine möglichst flexible Anwendungsarchitektur schützt vor zu starken Abhängigkeiten von einem Provider, die bis hin zum Vendor-Lock führen können. Proaktives Handeln zahlt sich für Unternehmen auf lange Sicht aus. Deshalb sollten sie sich nicht nur auf die Pflicht beschränken, sondern nach der Kür streben.

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