Funktion unterbindet Chrome-Einsatz

Sophos warnt: Google-Chrome gehört nicht ins Unternehmen

26. September 2008, 16:36 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)
Laut Sophos (noch) nicht für den Unternehmenseinsatz geeignet: Google Chrome

Mit einigen seiner Funktionen in der Beta des Web-Browsers Chrome hat sich Google bei den Datenschützern nicht sehr beliebt gemacht. Da verwundert es nicht, dass Sophos nun ein Tool bringt, um den Einsatz des Browsers im Unternehmen zu unterbinden.

Im Zuge der aktuellen Diskussion um den neuen Internet-Browser von Google namens Chrome, warnt Sophos vor der Fehleinschätzung: Neue Generationen von Internet-Browsern könnten absolute Sicherheit bieten. Christoph Hardy, Security-Consultant bei Sophos: »Die zunehmende Verschmelzung von Web- und Desktop-Anwendungen sowie der Trend zu Mashup-Seiten bieten viele Angriffsmöglichkeiten. Daher kommen Browser-Anbieter kaum hinterher, Patches und Updates bereitzustellen.«

Anfangs wurde Mozillas Firefox schon als die sichere Wahl zum Internet-Explorer gefeiert. Nun macht eine stetig wachsende Nutzeranzahl auch Firefox zu einem interessanteren Angriffziel für Hacker. So kamen auch dort mit der Zeit immer wieder Sicherheitslücken ans Licht, die erhebliche Gefahren für Surfer darstellen. Gleiches gilt für die aktuellen Versionen der Opera- und Safari-Browser sowie auch den neuen Google-Chrome. Insofern liegt die Verantwortung weiterhin beim Anwender oder Administrator. Er muss Sicherheitslücken für Angriffe aus dem Internet in seinen Systemen erkennen und schließen.


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