Noch keine Konkurrenz

Thema der Woche: PDF versus XPS

2. Juni 2008, 15:28 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)
Christoph Sahner, Presse-sprecher von Adobe Deutschland

Adobe und Microsoft sind sich einig: der Konflikt zwischen den Unternehmen auf Grund der – angeblich – miteinander konkurrierenden Formate PDF und XPS (»XML Paper Specification«) sei von den Medien aufgebauscht worden.

In zwei Teilen beleuchtet Network Computing das Thema mit Statements verschiedener Hersteller. Im ersten Teil kommen die Beiträge von Adobe, Kyocera, Microsoft und NSI Europe. Ein Hintergrundbeitrag beschließt den ersten Abschnitt. Nächste Woche folgen die Statements von Compart, Luratech, TDS und Xerox.

Ein universales Instrument

»Ein PDF ist ein autarkes digitales Dokument für alle Betriebssysteme. Es bindet Geschäftsdaten, Businesslogik und Visualisierung in eine Datei ein«, erklärt Christoph Sahner, Pressesprecher von Adobe Deutschland. Bei Adobe stehe PDF als Kerntechnologie im Zentrum von Lösungen für den Unternehmenseinsatz. Adobes Geschäftsmodell sei es, Produkte und Mehrwerte um dieses Format herum anzubieten.

»PDF ist eine Universalsprache für digitale Dokumente und unser Unternehmen verdient Geld mit businessrelevanten Funktionalitäten für Output, Sicherheit, Formulare, Geschäftsprozesse sowie Publizieren.«

Dabei sei es im Interesse des Unternehmens und seiner Kunden, dass das Format offen gelegt und standardisiert sei. Das gebe übrigens auch anderen die Möglichkeit, PDFs zu erstellen und mache PDF unter anderem auch als zertifizierten Archivierungsstandard zeit- und herstellerunabhängig.


  1. Thema der Woche: PDF versus XPS
  2. Konkurrenz zu PDF nicht beabsichtigt
  3. XPS keine Wahl im Dokumentenworkflow
  4. Kein dringender Bedarf für XPS
  5. Thema der Woche: PDF versus XPS (Fortsetzung)

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