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Gelungener Auftakt

Über 7 Millionen Downloads der Corona-Warn-App

17. Juni 2020, 18:45 Uhr   |  dpa | Kommentar(e)

Über 7 Millionen Downloads der Corona-Warn-App
© U. J. Alexander - AdobeStock

Die Entwickler der Corona-Warn-App hatten von Anfang an damit gerechnet, dass die Anwendung von mehreren Millionen Menschen genutzt wird. Dass schon nach einem Tag die Schwelle von sieben Millionen Downloads gerissen wird, überrascht aber auch die Macher.

Die Corona-Warn-App des Bundes stößt bei den Menschen in Deutschland auf eine überraschend hohe Resonanz. Seit ihrem Start am Dienstagmorgen wurde sie über sieben Millionen Mal heruntergeladen und installiert, teilte Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) am Mittwochnachmittag auf Twitter mit. In den ersten 24 Stunden hatten nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums über 6,4 Millionen Nutzerinnen und Nutzer die App in Betrieb genommen.

»Das sind weit über sechs Millionen Gründe, warum das Coronavirus künftig weniger Chancen hat«, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Jeder einzelne, der die App nutze, mache einen Unterschied. »Dieser starke Start sollte noch mehr Bürger motivieren, mitzumachen. Denn Corona eindämmen, das ist ein Teamspiel.«

Um viele Menschen in Deutschland, die noch über ein älteres Smartphone verfügen, nicht von der Verwendung der App auszuschließen, will die Bundesregierung bei Apple und Google erreichen, dass die Mindestvoraussetzungen heruntergeschraubt werden. Die App setzt auf Programmschnittstellen, die Apple nur in seinem aktuellen iPhone-Betriebssystem iOS 13.5 bereitstellt. Das läuft aber nicht auf älteren Geräten wie dem iPhone 6, 5S oder 5.

Auch etliche ältere Android-Smartphones verfügen nicht über die notwendigen Google Play Services, mit denen der US-Konzern die Programmschnittstellen bereitstellt. Experten schätzen, dass zwischen zehn und 20 Prozent aller im Einsatz befindlichen Smartphones in Deutschland nicht die Mindestvoraussetzungen erfüllen. »Die Bundesregierung steht im Austausch mit Apple und Google, um über eine Lösung zu sprechen«, teilte das Robert Koch-Institut mit.

Die Corona-Warn-App soll das Nachverfolgen von Corona-Infektionen leichter und schneller machen. Dafür misst sie, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie nachträglich anderen Anwendern, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Dann kann man sich freiwillig - auch ohne Symptome - auf Kassenkosten testen lassen. Kontaktdaten werden nicht zentral gespeichert, sondern nur jeweils auf den Smartphones.

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1. Über 7 Millionen Downloads der Corona-Warn-App
2. Datenschutz: »ausreichend«

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