Nach Management-Buyout

Unicon will Platzhirsch Igel Paroli bieten

29. November 2021, 8:45 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Mehr Sichtbarkeit im Midmarket

Und Zukunftspotenzial sieht er für Unicon jede Menge. „Ich sehe einen enormen Wachstumsschub durch die neue Art zu arbeiten“. Das zeige die Entwicklung seit dem vergangenen Jahr mit den Corona-Lockdowns und zahlreichen Mitarbeitern im Homeoffice. Mangels Geräten hätten zahlreiche Unternehmen auch ausgediente Laptops ihren Mitarbeitern ins Homeoffice mitgegeben. Das schlanke eLux laufe darauf problemlos und sicher, weil keine Daten auf dem Gerät gespeichert werden.

Auch der Markenauftritt wird runderneuert. Aus Unicon Software wird nur noch Unicon. „In ein bis zwei Jahren wollen wir so bekannt sein wie Igel“, setzt Benkler die Zielmarke hoch. Dabei muss sich Unicon schon jetzt nicht verstecken. „Rund 2 Millionen aktive User nutzen uns, im deutschsprachigen Raum sind wir sicher gleichauf.“ Bei großen Installationen habe Unicon sogar die Nase vorne. „Kunden mit mehr als 100.00 Usern – Unicon hat sogar fünf davon – gibt’s nur bei uns. Im Midmarket sind andere stärker, da sind wir weniger sichtbar“, räumt Benkler ein.

Unicons Kunden kommen aus allen Branchen. Ein Schwerpunkt sind Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister. Ein große US-Bank hat 300.000 Arbeitsplätze mit dem Unicon-OS laufen. „Wir verstehen das Großkundengeschäft gut, aber wir wollen uns auch für den Midmarket öffnen“, so Benkler. „Denn was auf 300.000 Rechnern läuft, läuft auch auf 300.“

Kernmarkt ist zunächst Deutschland und die DACH-Region. Noch sei die Vertriebs- und Partnerstruktur sehr deutsch-lastig. Er will die Reseller-Landschaft aber möglichst global aufbauen.


  1. Unicon will Platzhirsch Igel Paroli bieten
  2. Kein Direktvertrieb
  3. Mehr Sichtbarkeit im Midmarket

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