Kein reines Abomodell

Unicons „eLux“ gibt’s auch weiter als Kauflizenz

8. November 2022, 9:59 Uhr | Michaela Wurm
Das Unicon-Management-Team mit Michael Wagner, Mario Becherer, Jan Bungeroth und CEO Philipp Benkler (von links)
Das Unicon-Management-Team mit Michael Wagner, Mario Becherer, Jan Bungeroth und CEO Philipp Benkler (von links)
© Unicon

Während Igel sein Betriebssystem ab sofort nur noch auf Subscription-Basis anbietet, will Mitbewerber Unicon seinen Kunden weiter die Wahl zwischen Kauflizenz oder Abomodell lassen. Der Markt wünsche sich mehr Flexibilität, so Unicon-CEO Philipp Benkler im Gespräch mit ICT-CHANNEL.

Gerade einmal ein Jahr ist es her, dass Unicon durch einen Management-Buyout aus Fujitsu ausgegründet wurde. Seitdem hat sich bei dem Igel-Konkurrenten viel getan, wie CEO Philipp Benkler im Gespräch mit ICT CHANNEL berichtet. Unicon sei in dieser Zeit extrem gewachsen, habe jeden Monat 2 bis 4 Mitarbeiter eingestellt und will bis Jahresende 65 bis 70 Mitarbeiter haben. Stark investiert wurde in die Entwicklung, hier wurde das Team nahezu verdreifacht, aber auch in den Channel-Vertrieb, der heute rund 8 Mitarbeiter hat. Das Recruitment beschreibt Benkler angesichts des Fachkräftemangels als herausfordernd. Überzeugen ließen sich viele Bewerber von den extrem flexiblen Arbeitsbedingungen bei Unicon. Hybrides Arbeiten wird großgeschrieben. Jeder könne arbeiten, wo und wann er wolle, so Benkler, solange nicht die Arbeit darunter leide. Erwartet wird aber, dass alle regelmäßig zusammenkommen, beispielsweise bei den jedes Quartal stattfindenden Team-Events.

Der Trend zu „hybrid work“ zahlt sich für Unicon auch geschäftlich aus. Der Trend war schon vor der Pandemie da, diese habe ihn jedoch noch einmal beschleunigt, so Benkler. „Das hat uns in die Karten gespielt.“

Investiert wurde nicht nur ins Team, sondern auch in Webinars und Trainings und in die Entwicklung neuer Produkte. Als eine der wichtigsten Neuentwicklungen hebt Benkler das neue „Scout Board“ hervor, mit dem IT-Admins alle Geräte mit dem hauseigenen Betriebssystem „eLux“ noch einfacher managen können. Früher wurden alle Geräte im Intranet gemanagt über das schon seit 2001 bereitgestellte Management Board „Scout“. Während der Pandemie gab es keine Verbindung mehr zu den Geräten, die die Mitarbeiter mit ins Homeoffice genommen hatten, bis Unicon das über das SCE Gateway ermöglichte. Mit dem neuen „Scout Board“ können jetzt alle eLux-Geräte jetzt über den Browser administriert und updated werden.


  1. Unicons „eLux“ gibt’s auch weiter als Kauflizenz
  2. Legacy- und Subscription-Modell
  3. Mit Igel ist noch eine Rechnung offen

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