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So gelingt der Umstieg

Windows 7: Umzugspläne für den CIO

21. Oktober 2009, 11:54 Uhr   |  Lars Bube | Kommentar(e)

Windows 7: Umzugspläne für den CIO

Der Umstieg auf Windows 7 kann gerade Unternehmen viele Vorteile bieten, will aber gut geplant sein.

Schon lange vor dem Verkaufsstart von Windows 7 am Donnerstag haben die meisten Verantwortlichen begonnen, sich ernsthafte Gedanken über eine Migration zu machen. Um einen reibungslosen Wechsel zu sichern, empfiehlt sich eine eingehende Evaluationen der bestehenden IT und der neuen Windows 7-Funktionen für Virtualisierung, Cloud Computing, Sicherheit, Mobilität und Kollaboration.

Ab heute (Donnerstag) steht Microsofts neues Betriebssystem Windows 7 in den Regalen. Für IT-Verantwortliche bringt dies zunächst einmal die Fragen nach dem »Ob« und »Warum« mit sich. In einem zweiten Schritt gilt es dann evtl.- den Umzug zu planen und das »Wann« und »Wie« festzulegen. Dabei sollte unbedingt ein wichtiges Augenmerk auf die aktuell eingesetzten Applikationen gelegt werden, und welche davon mit dem neuen Betriebssystem eingesetzt werden sollen. Dieser Schritt kann gleich dazu genutzt werden, nicht mehr benötigte Anwendungen zu erkennen und auszusortieren, empfiehlt Christian Haas, Director Workplace Technology für DACH bei Avanade, einem Anbieter von Business Technology-Services: »Viele Organisationen haben Programme in ihrem System installiert, die kaum oder gar nicht genutzt werden. Diese können bei der Migration häufig vernachlässigt werden. Das ist ähnlich wie bei einem Umzug in ein neues Haus: Da räume ich auch erst einmal auf und nehme nur das mit, was ich tatsächlich noch brauche.«

Zudem kann bisher genutzte lizenzpflichtige Software teilweise auch durch neue in Windows 7 enthaltene Programme wie etwa BitLocker überflüssig werden. Mit BitLocker liefert Microsoft in den Unternehmensversionen eine kostenlose Verschlüsselungssoftware für stationäre und mobile Laufwerke, die diese vor unbefugtem Zugriff schützt. Durch den AppLocker können Unternehmen außerdem Software blockieren, um Zugriffsrechte für Anwendungen klar zu definieren und somit das Infektionsrisiko zu minimieren. Auch die neuen Funktionen DirectAccess und BrancheCache bieten Funktionen, die bisher oft nur mit zusätzlicher Software möglich waren. So können Mitarbeiter mit Mitarbeiter mit DirectAccess unterwegs sicher und einfach auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen, während BrancheCache es auch Büros und Niederlassungen mit langsameren Verbindungen erlaubt, schneller auf häufig verwendete Dokumente und Webseiten zuzugreifen.

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1. Windows 7: Umzugspläne für den CIO
2. Virtualisierung als Brücke zur Vergangenheit
3. Sparen mit Windows 7

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