Schwerpunkte

Wachsen trotz Konsolidierung

Aastra auf dem Weg zu unerschlossenen Welten

15. Mai 2014, 12:45 Uhr   |  Stefan Adelmann | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Zwei plus vier

Michael Page, Vertriebsleiter Aastra-Deutschland: »In Unternehmen gibt es quasi keine Trennung zwischen IT- und TK-Abteilung« (Foto: Aastra)
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Michael Page, Vertriebsleiter Aastra-Deutschland: »In Unternehmen gibt es quasi keine Trennung zwischen IT- und TK-Abteilung« (Foto: Aastra)

Zwei plus vier

Mit diesem Vorstoß wolle man nicht zuletzt der voranschreitenden Konsolidierung im TK-Markt begegnen und weiter in den IT-Channel vorstoßen. »Die Kunden und die Systemhäuser werden immer offener«, so Page. »In Unternehmen gibt es quasi keine Trennung zwischen IT- und TK-Abteilung mehr und ebenso wollen die Kunden von Integratoren oft Lösungen aus einer Hand.« Nicht zuletzt mit diesen Lösungen und großen Projekten tritt Aastra derzeit an die Top 25 Systemhäuser der Republik heran. Aber auch gegen proaktive Anfragen kleinerer Reseller will sich das Unternehmen nicht verschließen. »Klar im Vorteil sind Integratoren, die sich schon zuvor mit Voice auseinandergesetzt haben«, sagt Page.

Auf der Suche nach neuen Partnern ist Aastra auch im Lync-Markt umtriebig. Hier stehe man laut eigener Aussagen schon mit den größten Resellern in Kontakt und sei schon seit rund zwei Jahren aktiv. Wie Page erklärt, will das Unternehmen in diesem Bereich besonders Endgeräte und Applikationen vermarkten. »Lync liegt letztendlich außerhalb unserer angestammten Partnergeschäftes«, so der Vertriebsleiter.

Aber auch das florierende Cloud-Business soll für Wachstum beim TK-Ausstatter sorgen. Einerseits will Aastra mit Endgeräten und Applikationen in den Markt gehen, aber auch eigene Cloud-Lösungen entwickeln. »Wir werden sowohl Plattformen für große Systemintegratoren bieten und Whitelable-Angebote für kleinere Partner«, erklärt Page gegenüber CRN. Letztendlich könne dann alles aus einer Hand kommen. Derzeit stellt Aastra ein eigenes Cloud-Team auf und will in der zweiten Jahreshälfte mit ersten Ansätzen und Angeboten an die Öffentlichkeit treten.

Die Abrundung der Vertriebsstrategie stellt das Netzbetreibergeschäft dar. Hier strebt das Unternehmen direkte Partnerschaften mit den Carriern an, um gemeinsam mit dem Vertrieb von Peripheriegeräten und Applikationen neue Umsatzquellen zu erschließen. »Die Carrier haben immer wieder versucht in den TK-Mittelstand reinzukommen«, erklärt Page. »Sie konnten aber nie den klassischen Telekommunikationspartner ersetzen.«

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1. Aastra auf dem Weg zu unerschlossenen Welten
2. Zwei plus vier
3. Beständigkeit ist Trumpf

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