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Gewusst wie, gewusst wo

11. Dezember 2019, 14:16 Uhr   |  Diana Künstler | Kommentar(e)

Gewusst wie, gewusst wo
© funkschau

Drei von vier Menschen im Büro, Call-Center-Mitarbeiter ausgenommen, nutzen kein professionelles Headset. »Das ist eine Riesenchance für uns und unsere Partner«, ist Gregor Knipper von Jabra überzeugt. Wie man dieses Potenzial erschließen will, hat er näher ausgeführt.

In Zeiten des Wandels – insbesondere des digitalen – ist es ganz natürlich, dass Gegensätze aufeinander prallen. Davon weiß auch Gregor Knipper, Managing Director EMEA Central Region beim Headset-Hersteller Jabra, zu berichten: »Da hat man auf der einen Seite die Visionäre, die bereits fünf Jahre in die Zukunft denken, und auf der anderen Seite den Endkunden, der vor ganz anderen Herausforderungen steht. Da wird vieles gehypt, was letztendlich vielleicht sogar tatsächlich eintritt –  aber nicht jeder ist auf dem gleichen Stand. Und dieser Gegensatz ist spannend.«

Das Produktivitätsparadoxon auflösen
Viele Unternehmen sehen sich im Zuge dieses Spannungsverhältnisses oft einem unerwarteten Hindernis ausgesetzt – und zwar nicht der Technologie, wie man vermuten könnte, sondern vielmehr der Mentalität beziehungsweise dem zugrundeliegenden Mindset. Schnell stellt sich heraus: Das oft geforderte Change Management ist dabei mehr als nur eine hohle Phrase. »Etwas tun«, heißt hier laut Knipper die Devise. Er präzisiert: »Einerseits gilt es Prozesse zu digitalisieren und zu verschlanken, andererseits muss man alle Mitarbeiter – egal ob technik-affin oder -avers, ob alt oder jung – abholen.« Das Verrückte sei laut dem Jabra-Manager, dass man in diesem Kontext fast schon von einem »Produktivitätsparadoxon« sprechen könne: Also obwohl nachweislich IT und Prozesse vereinfacht und schneller ablaufen würden, werde auf der anderen Seite die Komplexität immer größer. Diesen Widerspruch gelte es auch von Seiten der Partner aufzulösen, um den Kunden aus einem zunehmend vielschichtiger werdenden Umfeld heraus abzuholen. »Heute zu verkaufen und sich entsprechend mit der Materie vertraut zu machen, das geht stark vom reinen Produktverkauf weg« so Knipper. »Vielmehr geht es darum zu eruieren, was die Hinderungsgründe sind, einen digitalen Arbeitsplatz einzuführen. Und es geht auch um Vertrauen: Lässt man die Leute freier arbeiten? Setzt man Ziele, die eher ergebnisorientiert sind und sich vielleicht nicht mit Zeitquotienten oder klassischen Leistungskomponenten messen lassen? Diese Grätsche muss man als hardware- beziehungsweise produktorientierter Verkäufer erst einmal hinbekommen.«

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1. Gewusst wie, gewusst wo
2. Schlagfertigkeit trainieren
3. Audio, Video und mehr
4. Spielend verkaufen: Ein Schulungsansatz, der im Gedächtnis bleibt
5. Jabras Videolösung im Detail

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