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Nfon Partnertag 2020

Nfon priorisiert Voice vor Video

15. Oktober 2020, 11:28 Uhr   |  Lars Bube | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Nfon-Partner bleiben getrennt vereint

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Thomas Muschalla erneuerte auf dem Partnertag 2020 das Bekenntnis zu den Partnern und zum getrennten Partnerprogramm für DTS.

Getrennt auf gemeinsamer Basis bleiben auch die Partnerprogramme von Nfon und DTS. »Es wird definitiv weiterhin zwei getrennte Partnerprogramme geben«, stellt Thomas Muschalla, Vice President Sales Germany der Nfon AG, angesichts der immer wieder auftauchenden Frage nach einer Zusammenführung klar. Dies entspricht nach seiner Erfahrung auch dem Wunsch der meisten Partner. Einen Beweis dafür, dass dieses getrennt gemeinsame Konzept funktioniert und alle Belange ausreichend berücksichtigt werden, sieht Muschalla nicht nur im täglichen Geschäft, in dem es keine Kannibalisierung gebe, sondern auch beim Partnertag. Die fast 500 teilnehmenden Partner verteilen sich zu annähernd gleichen Teilen auf Cloudya und DTS. »Die Vision vom konvergenten Partner ist 2020 Wirklichkeit geworden und trotzdem bleibt Individualität nicht auf der Strecke. Jetzt und in Zukunft kann jeder Partner das Portfolio beider Gesellschaften verkaufen, beide Partnerprogramme haben sich äußerst bewährt«, so Muschallas Fazit.

Zudem gibt es trotz der Trennung auch zahlreiche Gemeinsamkeiten für die Partner und die Programme. Verstärkt werden sollen diese unter anderem mit einem neuen Order-Management-Tool, dass allen Partnern ab dem 1. November zur Verfügung stehen soll. Dieses soll zahlreiche Verbesserungen bringen, die den Partnern sowohl beim Vertrieb beider als auch der einzelnen Lösungen helfen und »Lücken im Komfort für die Partner schließen«, so Muschalla. Kernpunkt ist die Optimierung und Konsolidierung der digitalen Verkaufsprozesse. Neben der vereinfachten Erstellung und dem Versand von Angeboten mit automatischer Preiskalkulation gehört dazu etwa auch die Integration einer digitalen Signaturfunktion zur Vereinfachung und Beschleunigung der Abwicklung – gerade in Corona-Zeiten ein nützliches Feature.

Beide Partnerprogramme und die damit verbundene Unterstützung für die Partner sollen kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Als einen besonders wichtigen Grundpfeiler für das Enablement hat Nfon Vertriebs-Schulungen identifiziert. Anders als in den meisten anderen Ländern sieht der Cloud-PBX-Anbieter im Heimatmarkt das Informationsdefizit weniger auf technologischer als auf vertrieblicher Seite. Aber auch neue Partner werden weiterhin gesucht. Hier hat man vor allem lokale Systemintegratoren im Auge, die zwar eine entsprechende Kundschaft mit Bedarf an Cloud-PBX haben, diese aber bisher noch nicht selbst nicht bedienen können. Sie müssten sich fragen, »Will man diese geschäftskritische Anwendung wirklich dem Mitbewerb überlassen?«.

Keine Neuigkeiten gab es indes von der Suche nach einem neuen CEO, der die weitere Expansion verantworten und Nfon gerade international noch stärker aufstellen soll. Damit steht weiter in den Sternen, wer die Nachfolge von Hans Szymanski übernehmen soll, dessen Vertrag Nfon Ende April 2021 auslaufen lassen will.

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2. Wachstum mit neuen Partnern und Produkten
3. Nfon-Partner bleiben getrennt vereint

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