Netzwerkausrüster

Nokia wird optimistischer und wagt Prognose

Nokia
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Wagniskapital-Investments haben dem finnischen Netzwerkausrüster Nokia zu einer überraschend starken Gewinnentwicklung verholfen. So rechnet der Ericsson-Konkurrent für 2021 mit einer zweistelligen Gewinnmarge.

Nokia hat am Dienstag vorläufige Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 vorlegent, die besser als erwartet ausfielen und den Aktienkurs steigen ließen. So habe die operative Gewinnmarge auf vergleichbarer Basis zwischen 12,4 und 12,6 Prozent gelegen, wie Nokia mitteilte. Bislang standen zehn bis zwölf Prozent auf dem Zettel. Der Umsatz dürfte im abgelaufenen Jahr bei rund 22,2 Milliarden Euro gelegen haben. Die Aktien legten zum Börsenstart um rund sechs Prozent zu.

Im vierten Quartal, das den Angaben zufolge im eigentlichen Geschäft weitgehend im Rahmen der Erwartungen verlief, profitierte Nokia unter anderem von Wagniskapital-Investments und verschiedenen Einmaleffekten, die dem Konzern halfen. Auch für dieses Jahr trauen sich die Finnen ein profitableres Geschäft zu: Die Marge soll zwischen elf und 13,5 Prozent liegen. Damit könnte sie im besten Fall gegenüber dem Vorjahr deutlich steigen.

Die ausführlichen Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2021 sowie einen detaillierten Ausblick auf 2022 will Nokia am 3. Februar vorlegen.

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