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Praxistest: Samsung Galaxy S2 LTE

24. Januar 2012, 16:32 Uhr   |   | Kommentar(e)

Praxistest: Samsung Galaxy S2 LTE

Im Praxistest: Samsung Galaxy S2 LTE

Im Frühjahr spendiert Samsung seinem Flaggschiff Galaxy S2 eine leichte Überarbeitung samt Erweiterung um ein LTE-Modul. Unsere Kollegen der Mobilfunkzeitschrift connect hatten die Möglichkeit, einen Prototyp vorab auf Herz und Nieren zu testen.

Es liegt ziemlich unverdächtig auf dem Schreibtisch. Wüssten die Kollegen nicht um die Besonderheit dieses Geräts, würden sie wohl vermuten, es handle sich um ein normales Samsung Galaxy S2 – ein leistungsstarkes Android-Smartphone zwar, aber in dieser Form schon seit mehreren Monaten bekannt und zumindest bei connect nicht geeignet, besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Doch dieser Prototyp, der der Redaktion in einem noch fru?hen Entwicklungsstadium vorlag, trägt hinter seiner Typenbezeichnung einen kleinen, aber entscheidenden Zusatz: LTE. Und das ist eine kleine Sensation. Denn es handelt sich um das erste Modell mit der neuen Funktechnik, das nach der Präsentation auf der IFA die Entwicklungslabors verlassen durfte. Noch vor Kurzem gingen Experten davon aus, dass die zum Funken nach LTE-Standard erforderliche Hardware zu groß und zu stromhungrig sei, um in ein klassisches Smartphone zu passen. Das Galaxy S2 LTE beweist, dass diese Einschätzung nicht mehr stimmt.

Samsung Galaxy S2 LTE im Praxistest

Samsung Galaxy S2 LTE  Wie gewohnt: Die Android-Oberfläche des LTE-Prototypen bietet den üblichen Anblick und für das Google-System typischen Funktionsumfang. © connect
Samsung Galaxy S2 LTE  Gute Bekannte: Das erste LTE-Smartphone von Samsung bietet die typischen zusätzlichen Android-Apps, die man bereits von bisherigen Geräten wie dem Galaxy S2 kennt. © connect
Samsung Galaxy S2 LTE  Koreanische Spezialitäten: Zusätzlich zum normalen Android-Market bietet Samsung auch für das Galaxy S2 LTE eine Auswahl handverlesener Apps an. © connect

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Ein Chip, drei Standards

Wer ganz genau hinschaut, oder das S2 LTE neben sein Schwestermodell aus der Standard-Serie legt, entdeckt aber doch feine Unterschiede: Der LTE-Prototyp hat einen 4,5-Zoll-Touchscreen (Diagonale 11,4 cm), der 0,2 Zoll beziehungsweise 5 Millimeter größer ist als das 4,3-Zoll-Display des Galaxy S2. Die Bildschirmauflösung bleibt mit 480 x 800 Pixeln jedoch unverändert. Als Folge des größeren Displays sind auch die Abmessungen etwas gewachsen: 130 Millimeter hoch, 69 Millimeter breit und 9,5 Millimeter dick ist das LTE-Gerät (S2: 125 x 66 x 9 mm). Zudem wiegt es mit 130 Gramm 14 Gramm mehr. Der Größen- und Gewichtszuwachs du?rfte dem Platzbedarf der LTE-Technik geschuldet sein. Dennoch ist es beeindruckend, dass die erforderlichen Bauteile samt mehrerer Antennen in ein so schlankes Smartphone passen.

Der von Qualcomm gelieferte Multimode-Chip, der in dem Prototypen steckt, unterstu?tzt neben LTE auf den Frequenzbändern um 800, 1800 und 2600 MHz (mit bis zu 100 Mbit/s im Downlink und bis zu 50 Mbit/s im Uplink) auch noch die Funkstandards UMTS/HSPA+ (um 900 und 2100 Mbit/s mit maximal 21,1 Mbit/s im Downstream und 5,8 Mbit/s im Upstream) sowie EDGE (236,8/ 118,4 kbit/s) und GPRS/GSM (53,6/13,4 kbit/s; Quadband 850/ 900/1800/1900 MHz). Damit wäre das Galaxy S2 LTE fu?r den Einsatz in allen Funknetzen gerüstet, die heute von deutschen Mobilfunknetzbetreibern angeboten werden.

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2. Starkes Innenleben
3. Noch kein Livetest möglich

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