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Rasiermesserscharf: Motorola reaktiviert »Razr«

20. Oktober 2011, 08:53 Uhr   |  Lars Bube | Kommentar(e)

Rasiermesserscharf: Motorola reaktiviert »Razr«

Mit einem neuen Android-Flaggschiff will Motorola endlich wieder zurück an die Spitze der Smartphone-Liga. Auch der Name des mit allerlei technischen Spielereien und Finessen ausgestatteten Oberklasse-Telefons weckt dabei Erinnerungen an vergangene Erfolge: »Razr«

Die Rasierklinge ist zurück: Mit dem neuen Smartphone »Razr« will Motorola an alte Zeiten und Erfolge anknüpfen. Über 50 Millionen der ultradünnen Klapphandys aus der Razr-Serie hatte der Konzern seit der Vorstellung im Jahr 2004 abgesetzt. Und wie schon damals ist die Rasierklinge auch jetzt durchaus wieder wörtlich zu verstehen. Mit nur 7,1 Millimeter Dicke ist das neue Razr das derzeit dünnste Serien-Smartphone der Welt. Und wie schon damals besticht es auch jetzt wieder durch ein hochwertiges Gehäuse aus Edelstahl. Damit ist allerdings auch schon Schluss mit den Gemeinsamkeiten – zum Glück.

Im Gegensatz zum alten Mini-Klappdisplay kommt das neue »Razr« mit einem üppigen 4,3 Zoll SuperAMOLED-Touch-Display, das eine Auflösung von 960 x 540 Pixel (Format: qHD) schafft. Auch vom 1,2 Gigahertz schnellen Dual-Core Prozessor mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher konnte man damals höchstens träumen – zumindest in einem Telefon. Zur Datenübertragung setzt das neue Razr, das in den USA unter dem Namen Droid Razr laufen soll, neben den aktuellen WLAN-Standards auf sowohl auf UMTS mit HSPA+, als auch auf den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution), der Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 42 Megabit pro Sekunde (Empfang) erlaubt.

Die Kamera des neuen Razr ist mir einer Auflösung von 8-Megapixel auf dem aktuellen Stand, ein integrierter Autofokus und Bildstabilisator sollen für noch bessere Aufnahmen sorgen. HD-Videos zeichnet die Kamera mit 1.080p auf, auch die Frontkamera bietet HD-Qualität für hochauflösende Videotelephonie. Zusätzlich zu den 16 Gigabyte internem Speicherplatz bringt das Razr einen Erweiterungsslot für MicroSD-Speicherkarten mit, der schon ab Werk mit einer weiteren 16 Gigabyte-Karte bestückt sein soll. Der Akku verspricht dank satter 1.780 mAh eine maximale Sprechzeit von über 12 Stunden.

Motorola will das Razr im November zuerst in den USA und anschließend auch Europa auf den Markt bringen. Zusammen mit einem Vertrag über zwei Jahre bei Verizon Wireless, das die neue Rasierklänge in Amerika anfangs exklusiv vermarkten darf, soll das Razr 299 Dollar kosten. Mit diesen Eckdaten verspricht das Razr ein wahrhaft scharfer Konkurrent für Apples iPhone und Googles / Samsungs Galaxy Nexus zu werden.

Motorola: Back to the Razr

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