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Verbände fordern Nachbesserungen

Streit um Regeln für 5G-Vergabe

06. November 2018, 17:18 Uhr   |  Lars Bube | Kommentar(e)

Streit um Regeln für 5G-Vergabe
© Andy Ilmberger - fotolia

Mehrere Verbände fordern eine Überarbeitung der Ausschreibungsregeln für das 5G-Netz. Neben mehr Wettbewerb soll dadurch auch ein flächendeckender Ausbau garantiert werden.

In der Debatte um Ausschreibungsregeln für das neue digitale Mobilfunknetz 5G haben Verbände Nachbesserungen gefordert. 5G dürfe nicht nur in Metropolen angeboten, sondern müsse auch in der Fläche ausgebaut werden, heißt es in einer Erklärung des Verbands kommunaler Unternehmen, des Bundesverbands Glasfaseranschluss und der Internet Economy Foundation. Außerdem müssten »Herausforderer« aktiv auf dem Markt mitwirken können. In Deutschland aber herrsche auf dem Mobilfunkmarkt ein »Oligopol« aus drei Anbietern. Verbraucher bemängelten die teilweise schlechte, weil lückenhafte Mobilfunkversorgung im Vergleich zum europäischen Ausland.

»Der Ausbau von schnellem und flächendeckendem Internet ist entscheidend für Deutschlands Zukunft als Industriestandort«, heißt es in der Erklärung, die am (heutigen) Dienstag vorgelegt wird. »Insbesondere der ländliche Raum und heute unterversorgte Gebiete dürfen nicht abgehängt werden, wenn eine digitale Spaltung zwischen Stadt und Land vermieden werden soll.«

Die Regeln für die Versteigerung der 5G-Frequenzen werden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Diese hatte einen ersten Entwurf vorgelegt. Demnach müssen die Netzbetreiber bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte mit einer Datengeschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde im Download versorgen.

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