Systemhaus-Übernahme

Teccle Group wächst mit Bluvo weiter

17. Oktober 2022, 10:55 Uhr | Stefan Adelmann | Kommentar(e)
Bluvo
Marcus Vogel und Holger Blumenkamp leiten die Geschicke von Bluvo weiter
© Bluvo

Es ist das zwölfte Unternehmen im Bunde: Mit Bluvo ergänzt Teccle seine IT-Gruppe um ein Systemhaus mit UCC- und Managed Services-Know-how. Die Geschäftsführer bleiben an Bord, das Unternehmen agiert weiter eigenständig.

Die Teccle Group ist weiter auf Wachstumskurs. Neuster Zukauf und mittlerweile die zwölfte Firma unter dem Dach: Bluvo. Seit Ende September gehört das Systemhaus aus Ratigen zur wachsenden, erst 2020 gegründeten Gruppe aus Frankfurt am Main, die die Kräfte von IT-Dienstleistern deutschlandweit bündeln und so die einzelnen, weiterhin weitestgehend unabhängig agierenden Unternehmen stärken will. Das selbst gesteckte Ziel: „Einiges besser machen als die marktdominierenden Systemhäuser.“
Aktuell verfügt Teccle über 13 Standorte deutschlandweit und 400 Mitarbeitende. Der Fokus liegt auf mittelständischen Kunden sowie Konzeption, Beratung, Implementierung und Betrieb über alle IT-Bereiche hinweg.

Laut den Geschäftsführern Holger Blumenkamp und Marcus Vogel sei der Schritt für Bluvo enorm wichtig – auch oder besonders nach den zwei erfolgreichsten Jahren der Firmengeschichte. „Wir stehen heute besser dar denn je. Nichtsdestotrotz ist uns bewusst, dass es für kleinere IT-Lösungs-anbieter in den kommenden Jahren durch die Entwicklungen im Markt herausfordernd werden wird“, erklärt Blumenkamp. Mit der Teccle Group habe man aber einen Partner gefunden, mit dem man sowohl Bluvo als auch die Gruppe auf Augenhöhe weiterentwickeln könne. „Für uns ein absoluter Match“.

Ein „klassischer Unternehmensverkauf“ war laut den beiden Managen hingegen keine Option. „Für uns stand von Anfang an fest, dass wir beide weiter mitwirken wollen und unserer Organisation auf dem nächsten Wachstumsschritt eine deutliche Beschleunigung bieten wollen“, sagt Vogel. Sie seien nun froh, dass Bluvo den eigenen Mitarbeitenden als Teil der Gruppe eine „richtig starke Perspektive“ bieten könne. Beide Manager bleiben an Bord und sollen die Geschicke des Systemhauses weiter leiten.

Und auch Mike Bergmann zeigt sich zufrieden. Er hatte die Transaktion bereits seit 2019 als Berater begleitet. „Dabei haben wir nach Möglichkeiten und den richtigen Partnern für ein sicheres Unternehmenswachstum in der Zukunft gesucht. Nach zahlreichen Gesprächen mit potenziellen Interessenten hat die Teccle Group schließlich das Angebot gemacht, das am besten zum Unternehmen, den Unternehmern und der Ausrichtung passt. Ein tolles Ergebnis!”

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