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eLink wird »Master Agend« in DACH

Zoom baut Distribution aus

23. März 2021, 07:05 Uhr   |  Martin Fryba | Kommentar(e)

Zoom baut Distribution aus
© Zoom

Nach Nuvias in Europa weitet Zoom nun mit dem Hamburger VAD eLink seine Zusammenarbeit aus. Der UCC-Spezialist wird erster »Master Agend« für den deutschsprachigen Raum und vertreibt damit das gesamte Zoom-Portfolio.

Mit der Corona-Pandemie und Lockdown hat Zoom wie andere Videoplattformanbieter die Nachfrage geradezu überrollt. Die ist weiter hoch und auch nach durchgestandender Viruskrise wird der Trend zum Homeoffice die Geschäfte bei Zoom weiter beleben, wenn auch nicht mehr mit exponentiellen Wachstumsraten. Die Weichen für einen breiteren Vertriebsweg jedenfalls hat Zoom bereits gestellt. Im Februar wurde mit VAD Nuvias für ganz Europa ein Distributionsabkommen gezeichnet.

Für DACH setzte Ravi Patel, Head of Channel für Zoom EMEA, auf den UCC-Spezialisten eLink aus Hamburg. Das Zusammenspiel zwischen Zoom und dem Team um eLink-Vorstand Roman Klinke klappt offenbar so gut, dass Patel nun die Partnerschaft ausweitet. Die Hanseaten fungieren ab sofort als erster deutschsprachiger »Master Agent« für Zoom Video Communications. Das sei ein »maklerbasiertes Vertriebsmodell«, so eLink und ermögliche es dem VAD als Hauptvertriebspartner mit Resellern deutsche Partnerverträge abzuschließen und für monatliche Provisionszahlungen zu sorgen.

Vorteile: Reseller können unkompliziert in die Zoom-Vermarktung einsteigen, erhalten bei größeren Projekten mit Beratungs- und Installationsservice Unterstützung vom VAD. eLink schnürt darüber hinaus  Zoom-Bundles mit zertifizierter Hardware für jeden Anwendungsfall – von der Komplettausstattung in Konferenzräumen bis hin zu Raumsystemen für kleine Besprechungsräume und Homeoffice.

eLink-Chef Klinke hat vor allem die Vielzahl kleinerer Reseller im Auge, die durch ihren langjährigen Kontakt zu kleinen und mittelständischen Unternehmen eine besondere Vertrauensstellung genießen, aber nicht unbedingt die Ressourcen haben, sich tief in das Thema UCC einzuarbeiten, zu dem auch bisweilen komplizierte Tarife für Telefonie gehören. »Einstieg in das Thema Unified Communications so einfach wie möglich gemacht«, lautet die Botschaft von Klinke, damit Reseller »im schnell wachsenden UCC-Umfeld Fuß fassen und sich etablieren«.

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