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Zweitbildschirm für Multitasking

15. September 2020, 10:10 Uhr   |  Sabine Narloch | Kommentar(e)

Zweitbildschirm für Multitasking
© LG Electronics

Einen Clip schauen und gleichzeitig mit anderen chatten – das ist eine der Möglichkeiten, die das neue Smartphone »LG Wing« eröffnet. Und zwar über einen zweiten Screen.

Ein beweglicher Hauptbildschirm, der sich um 90 Grad drehen lässt, und darunter einen Zweitbildschirm freigibt: Das zeichnet das neue »LG Wing« aus. Im Unterschied zu faltbaren Smartphones lässt sich das 6,8 Zoll große P-OLED-Hauptdisplay mit einer Rotationsbewegung von der Portrait- in die Landscape-Position drehen. Das darunterliegende G-OLED-Zweitdisplay ist 3,9 Zoll groß.
Der zusätzliche Screen dient zum einen als In-App-Erweiterung (A+-Konzept), sodass beispielsweise Youtube-Videos über den kompletten Hauptbildschirm dargestellt werden können, während der Media-Controller im zweiten Bildschirm erscheint. Über diesen können Benutzer Video- und Toneinstellungen ändern, ohne das Video anhalten oder zu einem anderen Fenster wechseln zu müssen. Auch können Nutzer so Videos im Vollbildmodus sehen und zur gleichen Zeit über den zweiten Bildschirm mit anderen Usern kommunizieren.

Außerdem ermöglicht das Smartphone die parallele Nutzung zweier unterschiedlicher Apps (A+B-Konzept). So können zum Beispiel während der Videowiedergabe oder der Nutzung einer Navigations-App auf dem zweiten Display Nachrichten beantwortet oder die Musikwiedergabe gesteuert werden. Werden die gleichen Apps regelmäßig parallel benutzt, lassen sich diese über einen Multi-Apps-Shortcut schnell öffnen.

Vielfältige Kameraoptionen

Neben einer 32-MP-Pop-Up-Frontkamera verfügt das »LG Wing« über eine 64-MP-Hauptkamera, eine 13-MP-Weitwinkelkamera sowie eine 12-MP-Gimbal-Motion-Kamera. Letztere soll für optimale flüssige Videoaufnahmen sorgen. »Auf Dauer kann es etwas anstrengend sein, unscharfe oder leicht verwackelte Videos zu betrachten. Im Gimbal-Modus des >LG Wing< sind darum alle Funktionen eines Gimbals nutzbar«, so Udo Sekulla, Vertriebs- und Marketing Direktor bei LG Electronics Mobile Communication. Neben der Bildstabilisierung könne die Kamera daher auch aus verschiedenen Perspektiven filmen und fotografieren – »eben wie ein externer Gimbal auch«, so Sekulla.

Um für die 5G-Zukunft gerüstet zu sein, ist das »LG Wing« mit der »Snapdragon 765G (SM7250-AB) Mobile Platform« von Qualcomm und dem »Snapdragon X52 5G Modem-RF System« ausgestattet. Mit diesem Chipset sollen Nutzer von KI-Leistung und 5G-Konnektivität profitieren sowie von intelligenten Multi-Kamera-Funktionen, ohne die Akkulaufzeit zu beeinträchtigen.

Features für lange Lebensdauer

Für eine lange Haltbarkeit der beweglichen Bestandteile des Geräts wurden Features wie ein Beschleunigungsmesser eingebaut. Dieser soll erkennen, wenn das Telefon beim Selfiemachen versehentlich fallen gelassen wird. Die Pop-Up-Kamera wird in diesem Fall eingezogen, um Schäden zu vermeiden. Das Scharniermodul wurde mit einem hydraulischen Dämpfer ausgestattet; dieser soll die Beanspruchung beim Drehen des Hauptschirms reduzieren. Und um Kratzer auf dem zweiten Bildschirm zu vermeiden, wurde auf der Rückseite des Hauptbildschirms thermoplastisches Polyoxymethylen verarbeitet. Laut Unternehmensangaben funktionierte der Mechanismus auch noch nach 200.000 Schwenkungen zuverlässig.

Das »LG Wing« soll ab November in Deutschland erhältlich sein.

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